Sonntag, 11. September 2016

11.09.16 Zurück im ausnahmsweise gar nicht kalten Hof

So da bin ich wieder. Und die Sommerferien sind mal wieder vorbei... Mit den Flügen hat alles geklappt wie geplant.  Mit dem Schlafen nicht so. I. Ersten Flieger war ich müde und wollte nicht schlafen zwecks Jetlag. Im zweiten konnte ich dann nimmer... So war ich also um halb 7 in München und testete zum ersten Mal die elektronische Passkontrolle. Naja, schneller geht das auch nicht. Und zum Glück steht ja dran nur für 18+... Und reihenweise Eltern wundern sich, wenns nicht klappt... Der Rucksack war auch schnell da und so war ich schon um Viertel 8 in Freising am Bahnhof. 5 Minuten nach dem ersten Zug... Also wurde knapp zwei Stunden der deutsche Bäcker leer gefuttert. Und zum ersten Mal in meiner Backpackerkarriere wars nicht so kalt! Um halb 1 war ich in Hof, wo mich Meike abholte und heimfuhr. Der Inhalt des Rucksacks wurde auf zweimal in die Waschmaschine gekippt und dank über 25 Grad war er auch ganz schnell wieder trocken, so dass ich ihn für Barcelona quasi direkt wieder einpacken kann. Ich erholte mich neben der Wäsche auf meiner Sonnenliege, dann gabs Pizza bei der Melli und jetzt liegen mein Jetlag und ich im Bett.
Das wars also wieder für 2016. Danke allen, die meinen Blog so eifrig verfolgen und auch meinen Respekt, wer das durchhält... Jetzt heißt es also erstmal wieder 185 Tage Schüler bespaßen und ca. 321 Mal schlafen bis es zur nächsten großen Tour losgeht...

Samstag, 10. September 2016

10.9.16 Treffen sich zwei Hofer in Singapur...

Heute war also mein definitiv letzter Tag in Südostasien. Ich wachte zwar schon recht früh auf, blieb aber bis halb 10 liegen. Draußen gewitterte es und große Pläne hatte ich auch nicht mehr. Sollte sich als Glück herausstellen. Ich frühstückte ein letztes Mal leckeren Toast (wenn mir jemand im nächsten halben Jahr welchen andrehen will, schrei ich!) und ging ins Zimmer, Chaos verpacken. Da kam über Facebook die Frage von Alex, mit dem ich 9 Jahre lang in der Schule war und der mich auch schon in Vietnam begleitet hatte, wo ich denn gerade wäre. Komische Frage. Und wie geil, Alex war halt auch mal eben beruflich in Singapur ;-) Wie klein ist diese Welt?
Ich packte fertig, trödelte noch etwas rum und fuhr dann mit der Metro nach Chinatown, wo ich mich mit Alex traf. Wir zogen also gemeinsam durch das Viertel,  ich kaufte noch diversen Mist, Details kann ich gerade nicht nennen, sonst ist die Überraschung weg, und dann gönnten wir uns dann stilecht ein paar Fried Noodles und dazu ein Tiger Beer vom Fass. Zur Erinnerung: Unser letztes gemeinsames Tiger tranken wir 2011 in Hue in Vietnam und es kostete 61ct. Das heutige war auch nur geringfügig teurer, etwa 10x so teuer, dafür aber kleiner...
So ging die Zeit schnell vorbei und um halb vier trennten sich unsre Wege wieder. Schee wors! Ich tätige noch ein paar letzte Einkäufe und investierte dann die letzten Singapur Dollar in Maracujasaft und einen kleinen Frozen Joghurt, bevor ich zum Hostel zurück fuhr. Ich duschte (dafür wollen die hier 2 Dollar nach dem Auschecken, aber es hat keiner gemerkt) und verstaute meine Einkäufe. Dann gings ein letztes Mal in die Metro und zum Flughafen. Auch meine Metrokarte hab ich fast ganz leer gefahren. Ich gab meinen Rucksack auf und suchte noch einen Cache im Butterfly Garden. Kann ich nur empfehlen, in Terminal 3 ist ein kleines Stück Regenwald mit vielen Schmetterlingen und tropischen Pflanzen!
Jetzt gabs grad noch nen Kaffee, will dann nicht zu bald einpennen, um mich schon mal an Deutschland anzupassen. In 1,5h geht der Flieger. Nächster Blog also definitiv aus Deutschland. Bis bald, freu mich auf euch. Ein bisschen zumindest, ein Teil von mir würde schon noch ein paar Wochen bleiben, vorausgesetzt, mir würde jemand ein Vollkornbrot schicken...

Freitag, 9. September 2016

09.09.16 Das Ende naht...

Gestern Abend hab ich noch recht lang mit den Mädels aus meinem neuen Dorm gequatscht, da sind zwei aus Indonesien, die kriegen echt den Mund net zu, aber voll nett. Irgendwie hatte ich dann heute Nacht aber ein Deja-Vu, hat nicht um Punkt 5 ein Handywecker geklingelt, den alle gehört haben außer der Handybesitzerin... Aber immerhin blieb es dunkel und ich bin bald wieder eingeschlafen. Sogar die Matratze ist viel besser hier. Gegen 9 bin ich aufgestanden, frühstücken gegangen und wieder losgezogen. Da die Sonne schien, suchte ich nicht nach Alternativen, es ging noch einmal an den Strand. Morgen am Samstag muss ich da nicht hin... Erst war es ziemlich sonnig, später zogen dicke Wolken auf und es donnerte ordentlich. Daher machte ich mich schon gegen drei auf den Rückweg. In der Shoppingmall am Hafen ging ich in die Saladbox, sehr leckerer Salat mit Thunfisch, Ziegenfrischkäse, ...
Dann holte ich mir einen geeisten Kaffee und sah draußen wieder mal dem Treiben der Pokemons zu. Anfangs wars ja echt noch lustig, aber inzwischen macht es mir fast etwas Angst. Scheint echt, als hätte jeder zweite hier kein normales Leben mehr, die sind echt süchtig danach. Da werden dreijährige von den Eltern die Wege lang geschoben, weil die nur aufs Handy kucken und nicht mitbekommen, wo sie hinlaufen. Niemand redet miteinander, höchstens wird sich gezeigt, wen man gerade gefangen hat. Und von wegen, die dicken Kinder bewegen sich. Auf dem Sentosa Boardwalk, der Fußgängerbrücke zur Insel gibts ja zum Glück Förderbänder. Also lassen sich die Laufpokemons auch ganz bequem im Stehen einfangen. Ich hoffe mal schwer, dass sich dieser Hype bei uns nicht so entwickelt und sich die ganze Sache vielleicht wieder etwas gelegt hat. Sonst werde ich wohl in Zukunft auch mit Bowlingkugeln auf Schüler werfen...
Gegen 4 begann es zu regnen und ich zog mich unter das Vordach zurück, wo ich noch etwas las. Als es aufhörte, fuhr ich mit der Metro zu den Gardens by the Bay, die Parkanlage beim Marina Sands mit den künstlichen Bäumen. Ich wollte sie mal im Hellen sehen. Schon ganz nett gemacht und ausnahmsweise kostenlos. Dann setzte ich mich zu vielen anderen bei den Bäumen hin und wartete drauf, dass die Lichtshow begann. Ich glaube, das war eine andere als beim ersten Mal. Wahnsinn, seitdem sind nicht mal 6 Wochen vergangen, kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit!
Als alles zu Ende war, fuhr ich mit der Metro Richtung Hostel und stieg wieder eine Station früher aus, um noch ein paar Falafel zu essen. Lecker, aber etwas trocken. Dann lief ich ins Hostel,  wo ich gegen halb 10 ankam.
Frisch geduscht lieg ich jetzt auf meinem Bett, hab gerade schon mal online eingecheckt. Das wars also wieder, die letzte Nacht in Singapur, dann nur noch eine im Flugzeug. Morgen bin ich noch den ganzen Tag hier, der Flug geht abends um halb 10. 8h bis  Doha, dann 6h bis München, wo ich Ortzeit Sonntag früh um halb 7 lande. Also gibts den nächsten Blog vermutlich auch erst wieder auf deutschem Boden! Also dreht schon mal die Heizung an, ich versuche noch etwas Sonne mitzubringen...

Donnerstag, 8. September 2016

08.09.16 Sonne, Strand und Meer

Und täglich grüßt das Murmeltier. Es war zu befürchten, alle im Dorm verhalten sich rücksichtsvoll bis auf die blöde Kuh! Und so war um 5 wieder Ende mit schlafen. Bin zwar irgendwann nochmal weng eingedöst, aber wirklich ausgeschlafen ist anders. Also bin ich nach dem Frühstück direkt mal zur Rezeption, hab freundlich gefragt und schwupps bin ich jetzt in einem anderen Zimmer. Perfekt, hier sind nämlich im Gegensatz zum anderen auch Backpacker... Ich quatschte kurz mit einer anderen deutschen im Zimmer, dann zog ich los zur Metro, nahm nen frischen Ananassaft mit und fuhr wieder nach Sentosa. Heute allerdings zum Strand, das Wetter war nämlich deutlich besser. Zwar bewölkt, aber die Sonne kam immer wieder durch und bei über 30 Grad und fast am Äquator knallt das ganz ordentlich. So tankte ich nochmal kräftig Farbe, am Ende war ich sogar froh, die 30er Sonnencreme eingepackt zu haben. Also das volle Touristenentspannungsprogramm, kurz vor Ferienende brauch auch ich das mal. Farblich kann ich es jetzt mit den einheimischen Chinesen aufnehmen, die sind eher blasser.
Am Strand konnte ich auch mal wieder super Asiaten beobachten. Die indischen Mamis mit Kinderhorde, die die Krise schieben, sobald der Nachwuchs 10cm tief im Wasser steht und ihn ganz schnell retten müssen. Und die chinesischen Mamis, die ihre dreijährigen Töchter fotografieren, die auf Knopfdruck anfangen zu posen und dabei nur bescheuert ausschauen. Und dazwischen die Pokemonjäger, die den Strand gleich gar nicht wahrnehmen...
Gegen halb 5 hatte ich genug und außerdem ein leichtes Hungergefühl. Mit dem Sentosa Express gings zur Harbour Front zurück. Erstmal gabs nen Iced Mocca mit Blick aufs Meer, später dann ein leckeres Panini mit Gemüse und Mozzarella und zum Abschluss wieder einen geilen Frozen Joghurt. Als es langsam finster wurde, fuhr ich wieder Richtung Hostel, stieg aber ne Station früher aus, um nochmal durch das Backpackerviertel rund um die Hauptmoschee zu schlendern. Bei Bierpreisen von um die 8 Euro zog es mich dann aber doch nirgends so recht rein... So lief ich gemütlich weiter und war gegen halb neun in meinem netten Dorm. Ich duschte und gönnte mir eine großzügige Ladung Aloe Vera, irgendwie hatte ich mal wieder meinen Hals und diverse Ränder vergessen...
Mal sehen, wie das Wetter morgen wird und was ich dann anstelle. Evtl. nochmal ähnlich wie heute, wobei ich auf jeden Fall noch in die Gardens by the Bay möchte. So, für heute ist auf jeden Fall Schluss!

Dienstag, 6. September 2016

07.09.16 Wasserrutsching & Peoplewatching

Heute schlief ich ziemlich scheiße. Die Matratze hier ist kein Vergleich zum Little Yangon und dann die dicke fette Chinesin schräg unter mir, sorry ich bin echt stinksauer! Erst schnarcht sie durch meine Ohropax, ok noch halbwegs zulässig, auch wenn ich schon Mordgedanken hatte. Hätte ich die nur mal umgesetzt, denn um 5 (!) Uhr macht die blöde Kuh das Licht an und sich in aller Seelenruhe fertig! Bestimmt 20 Minuten lang. Und dann hat sie auch noch die Frechheit, nicht etwa abzureisen, nein, ihr Zeug ist immer noch da, also zieht die die Show morgen vermutlich gleich nochmal ab! Hab fast den Eindruck, die wohnt richtig hier...
Um 8 gings zum Frühstück, zur Abwechslung mal Toast mit Erdnussbutter. Wollte offiziell einchecken, aber keine Sau da. Machen erst um 9 auf. Irgendwie hab ich wohl versehentlich das Wetter aus Myanmar eingepackt, denn gerade pisst es ordentlich. Nachdem ich dann endlich einchecken konnte, gings los zur Metro. Ziel war diese bekloppte Sentosa Island und dort das Adventure Cove. Ist ein Wasserrutschenpark, genau das richtige heute. Es war schwülwarm und immer wieder nass von oben. Dadurch war wohl nicht ganz so viel los wie sonst. Der Eintritt kostet eigentlich 24 Euro, im Hostel gabs das Ticket für 18, immer noch zu viel für das, was einem geboten wird. An erster Stelle steht ganz groß Security. Alle 20m ein Lifeguard, Rutschen besteigen ohne Erlaubnis auch bei grün streng verboten... Es gab auch nur Reifen- oder Mattenrutschen, nie hat mein Hintern mal Bodenkontakt bekommen. Die Rutschen waren auch alle nicht besonders toll und ziemlich kurz. Naja, immerhin gings mit jeder Treppe zu zwei verschiedenen Rutschen und wenn man oben die mit der kürzeren Schlange wählte, waren nie mehr als zwei Reifen vor einem. Eine war ganz witzig, war mehr ein Schlauchboot als Wildwasserbahn. Da war ich aber nur einmal, dann staute es sich, wars mir nicht wert.
Genial war aber das Peoplewatching, hier ein paar Highlights:
Schwimmwesten: Jaja, die Asiaten und ihre Schwimmkünste, immer wieder lustig. Es quetschen sich also alle in eine Schwimmweste. Und das obwohl sie gleichzeitig in einem Reifen sitzen und das Wasser nirgends tiefer war als 90cm... Ganz besonders geil anzusehen natürlich im Wellenbecken, Schwimmweste an Schwimmweste steht in knietiefem Wasser...
Besteigen eines Reifens zum Rutschen: Reifen in die Rutsche, Füße ins Loch, Hintern ins Loch, Füße an Hintern vorbei aus dem Loch. Würde ja nichts sagen beim ersten Versuch, aber wenn mans nach 5x immer noch macht statt sich einfach rückwärts reinplumpsen zu lassen...
Besteigen eines Reifens im "reißenden" Fluss (Fließgeschwindigleit ca. 1,5km/h): Teils nur unter Zuhilfenahme einer der 1000 Lifeguards möglich.
Badebekleidung: Alles vom Burkini über kurze Neoprenanzüge, Wasserschuhe, bis zum Badekleid. Alles. Außer Bikinis.
Wie gesagt, sehr lustig. Nachmittags lag ich dann noch etwas auf einer Liege und las, leider kam die Sonne so gar nicht raus... Um halb 5 lief ich über die Brücke zur Shoppingmall am Hafen zurück und ging im asiatischen Foodstore lecker essen. Danach gabs noch nen Dragonfruitsaft in dunkelpink. Leider sieht der besser aus als er schmeckt, doch eher langweilig. Mit dem saß ich dann auf dem Dach der Mall mit hunderten anderer. Dann gabs noch nen geilen Frozen Joghurt (Forni, fast Panama) und setzte mich mit ihm unten an die Promenade. Und dort war die Hölle los. Ganz offensichtlich war da gerade eine neue Pokemonarena  aufgetaucht, jedenfalls liefen rudelweise Einheimische mit Blick aufs Handy zur gleichen Stelle und grinsten dann doof. Hier spielt das scheinbar jeder, habs beim Joghurtessen beobachtet. Familien mit Kindergartenkindern, jeder mit Handy, Mütter mit Kindern, Rentner, alle! Total bescheuert!Aber sehr lustig zum Anschauen, hätte mich blöd lachen können. Wobei man schon aufpassen musste, sonst wurde man einfach umgenietet.
Als es mir zu doof wurde, fuhr ich mit der Metro zum Hostel zurück. Jetzt sitz ich im Gemeinschaftsraum, aber irgendwie ist hier keine Sau. Und wenn, dann fast nur Asiaten. Dann werde ich den Tag eben mal wieder gemütlich ausklingen lassen. Bis morgen...

06.09.16 Abschied von Myanmar

Heute Nacht hab ich nochmal außerordentlich gut geschlafen in meinem kuscheligen, angenehm klimatisierten Bettchen mit Vorhang. Gegen halb neun stand ich auf und ging frühstücken. Knuspriger guter Toast und Tee. Dann packte ich und checkte aus. Zu Fuß gings zu einem der größeren Märkte, der Plan war, meine restlichen 40000 Kyat auf den Kopf zu hauen. Hm irgendwie erfolglos, nicht einen Kyat hab ich ausgegeben. Die Tshirts von Myanmar waren alle voll hässlich, nichts, was mir ansatzweise gefiel, einen Longyi, also diesen komischen Rock wollte ich schon gar nicht. Den wollten mir alle andrehen, so dass ich auf "Hello" schon mit "No Longyi" antwortete... Hm, ansonsten haute mich auch nix vom Hocker und so ging ich unverrichteter Dinge in eine teure Kaffeekette, wo ich stolze 11000 in Kaffee und Thunfischwrap investierte.
Genauso erfolglos in Sachen Shopping gings weiter. Ich entdeckte den ersten echten Supermarkt nach westlichen Standards. Einige Zeit später landete ich in einer teuren Pizzeria. Dummerweise war ich noch satt. Aber es half nix, das Geld musste weg, also gabs frische Limonade und ne Nutellapizza mit Bananen. Hauchdünn und knusprig, echt lecker. Den Rest packte ich für den Flug ein. Dann gings ins Hostel duschen und weiter zum Flughafen. Ein letztes Mal im Taxi durch dieses krasse Verkehrschaos. Darauf kann ich echt verzichten.
Ich kam recht früh an und musste noch ein paar Minuten warten bis der Checkin öffnete, dafür war ich dann gleich die erste. Dann gabs nochmal Kaffee und Pommes, bis auf 12000 hatte ich mein Geld halt echg mal noch verfressen ;-) Immigration und Security-Check waren schnell durch und so saß ich bald darauf auch schon im Flieger der pünktlich startete.
Alles in allem war Myanmar schon ein tolles Land. Schwer zu beschreiben, doch irgendwie anders als alles andere. Teilweise chaotisch, laut und dreckig wie Indien, dann wieder ruhig wie Bhutan und dazwischen viel schöne Natur. Viel, viel extreme Armut, dann wieder touristischer Aufschwung und westliche Geschäfte. Man kann nur hoffen, dass dieses Land in den nächsten Jahren seinen Weg finden und sich nicht selbst zerstören wird. Wer hin möchte, sollte das auf jeden Fall recht bald tun, bevor die Massen einfallen wie in Thailand.
Gegen halb 12 landeten wir, zügig gings zur Passkontrolle und zum Gepäck und schon war ich kurz darauf schon mit dem Taxi unterwegs in die Stadt. Bei der Buchubg meines Fluges hatte ich nämlich nicht gedacht, dass um Mitternacht in Singapur keine Metro mehr fährt. Finde ich auch recht bald für so eine Stadt!
Naja, es hätte schlimmer sein können, umgerechnet etwa 18 Euro. Mein Hostel liegt in der Nähe des letzten, ist aber etwas günstiger. Dort angekommen fand ich meinen Schlüssel in einem Kästchen vor und schlich mich leise und mit Stirnlampe in meinen Dorm. Gute Nacht!

Montag, 5. September 2016

05.09.16 Zurück nach Yangon

Da war das Wifi gestern sogar fast noch gut! Geschlafen hab so mehr oder weniger gut, das Zimmer müffelte doch ordentlich und die Matratze hatte ihre beste Zeit hinter sich. Früh ging ich einen Tee trinken, gammelte noch etwas rum und startete um dreiviertel 10 zum Bahnhof. Der Zug sollte um halb 11, 11 fahren. Dauerte schon mal ewig bis ich die Stelle fand, wo es ein Ticket gab, davor wurde ich zweimal Richtung Klo geschickt, nicht im Bahnhof, sondern ein privates (ticket=toilet...). Dann hieß es warten. Um 12 kam dann doch mal der Zug, ich wurde bis zu meinem Platz gebracht. "Upper Class" für 75ct. Naja, recht indisch. Nur vom Wackeln her können indische Züge hier noch einiges lernen, hatte was von Breakdance am Volksfest. Um viertel gings dann auch schon los, nachdem alle Essensverkäufer wieder draußen waren. Und statt 2, dauerte es natürlich 3 Stunden bis Yangon. V.a. weil der Zug kurz vorm Ziel zweimal ewig stand. Schon krass, was man da zu sehen bekommt, was nicht für Touristenaugen bestimmt ist. Müllberge neben den Gleisen, windschiefe Hütten, schrecklich, wie manche Menschen leben.
Vom Bahnhof lief ich zum Hostel, war also fast vier, als ich dort ankam. Mal wieder ein Gefühl von nach Hause kommen. Ich checkte ein, bekam meinen Begrüßungsosaft und der tägliche Fünfstundenregen begann. Doch dieses Mal lief das Internet, ich brachte die Zeit gut rum. Und wieder mal traf ich Benjamin, mit ihm und zwei Mädels gings zum Abendessen. Letztes Mal myanmarisch... Danach waren wir noch in einem seltsamen Schuppen ein Bier trinken.
Jetzt ist es 9, draußen sind die Gehsteige quasi schon hochgeklappt. Ich lieg in meinem kuscheligen Dormbett hinterm Vorhang, echt gemütlich. Gerade kamen zwei neue rein, ein blonder Typ, kam mir irgendwie bekannt vor. Ich ihm auch, ist einer, der bis gestern als Divemaster auf den Perhentians gearbeitet hat. So geil, die Backpackerwelt ist echt klein...
Morgen ist dann mein letzter halber Tag hier, bevor es gegen 4 zum Flughafen und dann nach Singapur geht...

Sonntag, 4. September 2016

03.09.16 Letzter Tag am See

Heute standen wir sehr früh auf, packten und saßen schon vor 7 beim Frühstück. Um viertel acht trafen wir uns mit dem verbliebenen Rest und gingen auf Bootssuche. Die ersten wollten für unsren Geschmack alle zu viel, da lief uns unser Kapitän von der ersten Bootstour über den Weg. Nach kurzen harten Verhandlungen saßen wir wieder in seinem Kahn und durchquerten den See Richtung Floating Market. Hm, hatten wir uns anders vorgestellt, der Floating Market war an Land... Gar nicht Floating. Nur ein etwa hundert Meter langer Abschnitt versetzte uns in die richtige Stimmung. Dort war der Boden ganz komisch, hab ich noch nie erlebt. Oben war festgetretene Erde, aber dem Gefühl nach war 10cm drunter nur noch Matsch und man würde sofort durch brechen. Ansonsten wars nicht so toll. Komplett auf Touris ausgelegt, ständig wurde man angequatscht. Nur der Teil für die Einheimischen war ganz nett, aber recht überschaubar. Als wir durch waren, begann es zu regnen und wir warteten etwas. Ich kaufte mir zwei Samosas, die ich brüderlich mit einer Babykatze teilte.
Als das Wetter besser wurde, liefen wir zu unsrem Boot und fuhren wieder zurück nach Nyaung Shwe. Bei strahlendem Sonnenschein! Wir verabschiedeten uns von Pedro und Natalia. Dann gingen Chloé und ich zur Massage. Ganz am Rand des Ortes in einer Bambushütte zwischen lauter Wohnhütten. War aber echt nicht schlecht und zudem sehr günstig. Das ganze mit Kokosöl. Total entspannt liefen wir eine Stunde später zum Hotel zurück, inzwischen war es kurz vor eins. Da wir nichts mehr vor hatten, war Pool angesagt. Wir hatten den besten Tag erwischt, so sonnig war es selten und auch ziemlich warm. Um die 30 Grad, denke ich, wir sind hier ja immer noch auf 800m. Zwischendurch machten wir einen Ausflug zu eine  späten Mittagessen, superlecker, wir wählten ein Set, also kam Suppe, Salat, Curry, Reis, Gemüse und Obst. Sauviel. Danach gings nochmal an den Pool.
Langsam wurde es wolkiger, ich duschte in der Pooldusche und zog mich an. Um fünf kam Chloés Pickup, sie fährt zu meinen Elefanten nach Kalaw zurück. Ne halbe Stunde später kam der Pickup für meinen Bus, der, nachdem er vollgeladen war, da hielt, wo ich mein Ticket gekauft hatte. Also keine 400m vom Hotel :-) Wir stiegen in den Bus und starteten überpünktlich. Wir bekamen ne Cola und Kuchen. Dreimal hielten wir und es wurden jedes Mal riesige schwere Kisten zugeladen. Im Kofferraum und auf den freien hinteren Sitzen, bis unters Dach. Zum Glück musste unser Fahrer keine Vollbremsung machen.
Der Bus wurde auf artische 16 Grad runtergekühlt, das erste Mal so kalt in Myanmar, und ich war sehr froh, dass ich neben der Decke, die man bekam, noch lange Klamotten und meinen Schlafsack hatte. Mit allem zusammen war nur noch die Nase kalt. Gegen neun gabs ne Rast zum Abendessen und Klo. Danach wurde auf kuschelige 19 Grad hochgedreht, wahrscheinlich hatte sich jemand erfolgreich beschwert... War echt angenehmer, zumindest mit zwei Decken. Die ersten Stunden ruckelte es ordentlich, es ging durch die Berge und viele Serpentinen. Aber irgendwann waren wir auf der Hauptstraße und da schlief dann sogar ich immer wieder mal ein...

04.09.16 Bago

Um fünf wurde ich sehr sanft von der Busstewardess aus dem Tiefschlaf gerissen. War ich also wieder genau pünktlich fest eingeschlafen. Erst raffte ich gar nix, dauerte, was sie von mir wollte, umsteigen in ein Taxi ins Stadtzentrum von Bago, aber im Preis inklusive. Der Bus fuhr nämlich auch nach Yangon. Echt toll hier, in Vietnam weckt einen keine alte Sau... Hier wird man zu Beginn gefragt, wohin man will, die entsprechenden Plätze im Bus werden notiert und man kommt dort raus, wo man hin will. Hieß für mich heute eine  dreiviertel Stunde später im Zentrum von Bago. 80m von dem Hotel entfernt, das ich mir im LP ausgesucht hatte. Perfekt. Ich lief dorthin, die beiden Schwestern, die es führen, waren um 6 schon wach und begrüßten mich sehr freundlich. Sie zeigten mir ein Zimmer ohne AC, das letzte in diesem Urlaub, im Hostel wirds wieder kalt . Eher ein Loch, aber irgendwie auch ganz gemütlich. Ich warf mich jedenfalls erst nochmal ne Runde ins Bett...
Gegen halb zehn machte ich mich dann mal so langsam auf, nachdem ich den gestrigen Blog geschrieben hatte. Wifi geht nicht, auch wenn ich verbunden bin. Ich lieh mir ein klappriges Fahrrad, noch klappriger als das letzte. Damit gings dann durch Schlaglöcher und Verkehrschaos zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, v.a. mal wieder Pagoden. Die eine sah eins zu eins aus wie die riesige goldene in Yangon. Beim Schlangentempel gönnte ich mir einen Tee, es regnete gerade etwas. In dem Tempel liegt halt mal ne riesige Schlange, laut Reiseführer weltweit eine der größten. Angeblich die Wiedergeburt von weiß nicht wem, wird auf jeden Fall verehrt und auf ihr wird Geld abgelegt. Hm, besonders artgerecht gehen die mit ihren wiedergeborenen Heiligen nicht um, liegt in einem winzigen Eck völlig aufgerollt und kann sich quasi gar nicht bewegen.
Von dort gings zu einem alten Königspalast und dann in eines der größten Klöster des Landes. Dank Regenpausen kam ich leider zu spät, zwischen 11 und 12 essen wohl 500 Mönche dort gemeinsam. Dafüf kam ich genau rechtzeitig zum Monsun an. Was wiederum gut war, denn die nächsten zwei Stunden pisste es wie aus Eimern und ich saß bzw. lag trocken auf einer Bank im Klostergang. Immerhin konnte ich die Mönche beim Beten, Lesen oder Meditieren beobachten, was auch immer. Schon recht beeindruckend in dieser Menge.
Gegen drei hatte ich die Schnauze voll, es regnete zwar noch, aber doch deutlich weniger. Also packte ich meinen Rucksack und mich in die Regenjacken und fuhr weiter. Viel gabs aber nimmer zu sehen, die Pagoden nahm ich im Vorbeifahren mit. Einziges Highlight war noch ein riesiger liegender Buddha. Dann fuhr ich zurück Richtung Hotel. Ganz in der Nähe stoppte ich bei einem Cafe und trank meinen geliebten Royal Myanmar Teamix. Kommt aus der Tüte, wird mit Wasser aufgegossen, ist pappsüß und ähnlich indischem Chai. Das, was ich hier ständig trinke. Dazu gabs abgepackten recht guten Kuchen.
Gegen halb fünf gings ins Hotel unter die Dusche. Der Regen hörte einfach nicht auf und ich gammelte faul rum. Dann ging ich nochmal zum Abendessen raus, wenigstens wars wieder trocken. Es gab wie so oft Fried Noodles. (Ein Königreich für Nudeln mit Tomatensoße...) Danach ging ich noch in einen verhältnismäßig gut sortierten Supermarkt. Neben einem winzigen echten Osaft fand ich dort ne 30er Packung von meinem Teamix für zu Hause, juhu. Kostet nicht mal zwei Euro. So gut versorgt latschte ich zurück. Jetzt lieg ich in meinem Bett. Alt werde ich heute nicht mehr, langweilig und soviel Schlaf hatte ich die letzte Nacht ja auch nicht. Mal sehen, mit etwas Glück sind morgen in Yangon ja ein paar nette Leute im Hostel für eine spannendere Abendgestaltung...
Oh, gerade kommen Facebooknachrichten rein, vielleicht krieg ich den Blog ja doch raus, zumindest ohne Bilder...

Freitag, 2. September 2016

02.09.16 Tour de France am Inle Lake

Oder besser gesagt Tour avec tres français. Oder so. Egal, heute hab ich super geschlafen und wachte um viertel acht auf. Ich checkte schnell das Internet und buchte ein Hostel für die letzten vier Nächte in Singapur. Für den Fall, dass das Wifi in Yangon wieder nicht geht. Dann gingen wir frühstücken wie gestern und kurz an den Pool. Um halb elf trafen wir, die drei Franzosen und ich und mit Benjamin und mieteten uns Räder. Alte Klapperkisten, die vermutlich seit 1979 nicht mehr hergestellt werden. Immerhin konnte ich meinem drei unterschiedliche Gänge rausleihern, zumindest wenn es gerade Lust hatte. Wir starteten Richtung Westen, um dann Richtung Süden am See lang zu fahren. Wobei der ziemlich weit weg war. Viel zu sehen gabs nicht, ne hässliche Pagode mit tollem Ausblick,  ne etwas schönere, das wars. Das Highlight sollten heiße Quellen sein, aber die wollten 10 Dollar Eintritt. Und das ganze sah aus wie der Wellnessbereich eines Luxushotels,  aber nicht wie natürliche heiße Quellen.
Wir fuhren etwa 14km bis wir in einem Dorf Rast machten. Lunch für die anderen, Coke für mich. Leider kein Saft. Aber ich verdaute immer noch das riesige Frühstück... Danach "verschifften" wir die Räder und uns und setzten auf die andere Seite des Sees über. Dort fuhren wir wieder Richtung Nyaung Shwe. Zwischenziel war das Red Mountain Estade Vineyard. Ein Weingut mit tollem Blick auf den See. Wir wollten also die Aussicht genießen und gleichzeitig Wein verkosten. Letzte Woche hatte das wohl noch 3000 Kyat gekostet, jetzt 5000. War nämlich jetzt Brot und Käse inklusive. Kennt ihr diesen super guten Wein aus Myanmar? Nicht? Hm, gibts nämlich auch nicht! Hätten wir die knapp 4€ Mal lieber in Bier angelegt. Der erste schmeckte ziemlich chemisch, der zweite war trinkbar, der dritte war rot und igitt, der vierte wieder erträglich. Dazu kam, dass wir nur nach Farbe sortiert zwei Weingläser bekamen, es wurde nachgeschenkt. Ach ja, der Käse war ganz ok, jeder bekam 4 ca. 1 Kubikzentimeter Würfel, dazu eine leckere Scheibe ungetoasteten Toast. Zeit für ein Pemabrot aus meinem Rucksack.
Nach dem Highlight des Tages gings zurück nach Nyaung Shwe. Ich fuhr noch etwas weiter, cachen. Ziel war ein unauffälliges Kloster, hätte ich nie gefunden. Dort gibts nur drei Mönche. Als ich ankam, begrüßte mich einer von ihnen sehr freundlich und führte mich nach innen. Ich durfte mich setzen und bekam dann Bananen serviert, er bestand darauf, dass ich sie essen sollte. Dann unterhielten wir uns einige Zeit. Er war 77 Jahre alt und seit 57 Jahren Mönch. War relativ schwer zu verstehen, aber er wusste sehr viel über Deutschland und war stolz davon zu erzählen. Ein wirklich beeindruckender Mann. Er wollte auch Fotos machen und sah sie dann ganz begeistert auf meinem Handy an. Das fand er auch toll. Fast traute ich mich nicht, ihn auf den Cache anzusprechen. Aber ich wusste, dass der direkt auf dem Altar steht und nach unserer Unterhaltung durfte ich mir auch alles ansehen. Er war richtig begeistert, als er hörte, dass ich das Kloster wegen dem Cache gefunden habe. Dann zeigte er mir noch einige Fotos, die andere Touris ihm geschickt hatgen, stolz wie Oskar! Zum Abschied warf ich was in die Donation Box und er zwang mir quasi die restlichen Bananen auf.
Ich radelte zurück, buchte mein Busticket für morgen, brachte das Rad zurück und ging zum Pool. Gerade mal 2,50$ teurer als die Hot Springs, aber inkl. Bett und Frühstück :-) Wir verabschiedeten uns von Emilie und Vincent, die mit dem Nachtbus weiterfuhren. Dann klingelte mein Handy, WhatsApp von fast höchster Stelle aus der Schule. Oh oh dachte ich, kann nix gutes sein. Aber dann: Möchtest du mit auf die Studienfahrt nach Barcelona kommen? Ja klar will ich! Heißt,  ich bin grad mal zwei Tage daheim und Dienstag Nachmittag gehts nochmal ne Woche nach Spanien, so kann das Schuljahr weitergehen. Gut, auch knapp 60 Schüler sind dabei, aber da darf man nicht so kleinlich sein...
Mit diesen freudigen Nachrichten gings in die Dusche und dann mit dem verbliebenen Rest unserer Gruppe, also Chloé, Benjamin, Natalia und Pedro zum Abendessen. Lecker, eher Thai oder Chinesisch, dazu Mojito. Danach gings auf einen Absacker weiter, wurde bei mit ein Mousse au Chocolat...
Jetzt ist es halb elf und wir genießen die letzte Nacht in unsrem tollen Zimmer. Mal sehen, wann der nächste Blog kommt, vielleicht morgen bevor ich weiter fahre, sonst erst, wenn das Wifi wieder funktioniert...

Donnerstag, 1. September 2016

01.08.16 Ein Tag auf dem See

Heute früh waren wir gegen 7 wach in unsrem Luxuszimmer. Wir gammelten noch etwas und um acht gingen wir mit den beiden anderen frühstücken. Hammer, weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel gefrühstückt habe: Toast, Pancake, wer wollte Ei, Melone, Banane, die komischen frittierten Nichtdonuts, Tee, Saft. Ich war pappsatt. Wir hopsten kurz in den Pool und auf die Liege, bevor wir uns um 10 mit dem Rest unserer Gruppe am Fluss trafen. Schnell war ein Bootsfahrer gefunden, der uns für 1,50€ pro Nase rumfuhr.
Los gings wieder quer über den See etwa dorthin, wo wir gestern herkamen. Wir sahen die Tomaten, die quasi halb im See wachsen. Und die Fischer, die eine weltweit einzigartige Rudertechnik haben. Srehend bewegen sie es mit dem Bein, ganz komisch. Dann gings sehr touristisch zu. Immer gabs was zu sehen, wie was hergestellt wird, danach durfte man shoppen. Das ganze in Stelzenhäusern. Los gings mit einer Weberei, Arbeitstechniken wie im Mittelalter. Wusstet ihr, dass man aus Lotos Faden und somit Stoff herstellen kann? Beim nächsten Stopp wurden Messer geschmiedet, also eher so Style Machete. Danach in eine "Schiffswerft", in der diese langen Boote gebaut werden, andere gibt es hier nicht. Und direkt daneben werden die Zigarren gerollt. Ganz andere Technik als in Cuba. Schmecken auch völlig anders.
Inzwischen wars zwei und Zeit fürs Mittagessen. Zumindest für die anderen, ich war immer noch voll und trank nur einen leckeren Mangosaft. Frisch gestärkt fuhren wir - sonst wäre die Tour ja nicht vollständig - zu einer Pagode. Nicht die schönste, aber sie war nun mal da. Dann gabs noch eine Silberschmiede und zum Abschluss fuhren wir zu den Frauen mit dem langen Hals. Mit diesen goldenen Ringen. Sehr komisch, da saßen drei vor dem Souvenirshop, hatte was von Zoo, ich wollte kein Foto machen...
Von dort gings zurück in den Ort, von dem ich endlich weiß, wie er heißt: Nyaung Shwe. Wir verabschiedeten und von Rita und Clara, die heute Abend bzw morgen früh weiterfahren. Der Rest ist morgen auch noch da, Teile wie ich auch noch übermorgen. Mal sehen, was wir morgen machen werden. So gings erstmal Richtung Hostel, wobei wir unterwegs noch Busse auscheckten. Für mich gehts dann übermorgen per Nachtbus 12h nach Bago.
Dann gings nochmal an den Pool, aber nur ne halbe Stunde oder so, es fing an zu regnen... Wir duschten und lagen noch weng faul rum bevor wir um 8 zum Essen loszogen. Mein Magen hing inzwischen in den Kniekehlen. Auf der Suchenach etwas Günstigem landeten wir in einem wenig vertrauenserweckend aussehenden Schuppen. Eigentlich war schon geschlossen und Bier gabs auch nicht, aber sie schürten das Feuer nochmal an und Bier wurde auch geholt. Wir hatten sehr leckere Fried Noodles, dazu Suppe und Tomatensalat. Dann gings zurück ins Hotel. Jetzt ist es Viertel zehn,  das Wifi hängt, also wird noch etwas gelesen. Gute Nacht